Exkursionen


Neben der Faszination und Entspannung, die der Aufenthalt in unserem Resort bietet, stehen dem Gast hier die Tore zu einer faszinierenden Umgebung offen. Nur wenige Minuten entfernt liegen schon einige der bezaubernden Ortschaften der Maremma. Kleine, wunderschöne Dörfer, die, gleich Schatztruhen gefüllt mit Kunst und Kultur, ganz verschlafen die Rolle von geizenden Hütern uralter Traditionen einnehmen und über jene kulturellen Kostbarkeiten wachen, die für die Toskana typisch sind.
Nicht selten nehmen Reisende, in der Hast des modernen Lebens verfangen, sich kaum die Zeit, wirklich tief in die Zusammenhänge der Geschichte einzutauchen. Unsere Vorschläge sind jedoch gerade darauf ausgelegt und möchten allen Interessenten Vorschläge und Anreize für eine einfache Entdeckungstour geben, nur einen kleinen Sprung vom Hotel entfernt.

 

Manciano

Die Faszination von Manciano ist nicht unbedingt auf den ersten Blick ersichtlich. Der Besucher muss erst in seine schmalen Gassen eindringen, um die volle Schönheit des historischen Ortskerns entdecken zu können. So entwickelt sich der antike Kern um den Hügel herum und wird fast vollständig von der Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert begrenzt. Von dieser sind noch heute große Teile, die Türme und ein Tor erhalten. Weitere Wachtürme wurden später in Wohnungen verwandelt und verzaubern heute mit der Überlagerung von Elementen verschiedener Epochen.
Die Gassen schlängeln sich wie ein Labyrinth zwischen Bögen, Treppen und kleinen Plätzen hindurch und verleihen dem Besucher ein seltsames Gefühl der Orientierungslosigkeit.
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Montemerano

Sechs Kilometer von Saturnia entfernt erhebt sich der kleine Ort MONTEMERANO. MONTEMERANO war einst eine bedeutende mittelalterliche Burg, die zur Kontrolle der Straßen errichtet wurde, die in das Landesinnere der Maremma führten. Der Ort ist ein kleines geschichts- und traditionsträchtiges Juwel der Architektur der Renaissance, das lange Zeit von den großen Mächten Mittelitaliens umkämpft war: von den Sienesen, den Florentinern, den Orvietanern und natürlich den Orsini aus Pitigliano.
Seine Sehenswürdigkeiten zeigen seine einstige historische Bedeutung: die Piazza del Castello mit ihren malerischen Häusern; die Stadttore aus der sienesischen Epoche; die berühmte Kirche San Giorgio mit ihren höchst seltenen Fresken sowie die anderen Kunstwerke der größten Meister der sienesischen Schule des 14. und 16. Jahrhunderts wie Sano di Pietro, Il Vecchietta und Andrea di Niccolò.
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Saturnia

Die Wurzeln des Ortes verlieren sich in der Geschichte und zahlreiche archäologische Funde bezeugen, dass die Region bereits vor Ankunft des etruskischen Volkes bevölkert war. Erst nach der Eroberung Etruriens durch die Römer (280 v. Chr.) wurde Saturnia ein blühendes Zentrum der Landwirtschaft und erreichte eine politische Autonomie, die darin gipfelte, dass der Ort zum „Municipium“ des gesamten umliegenden Hügelgebiets ernannt wurde. Die Via Clodia wurde im Jahr 200 v. Chr. gebaut, in einer Epoche, in der zahlreiche weitere monumentale Bauwerke errichtet wurden, darunter auch eine beachtliche Thermalanlage. Diese gehörte im Mittelalter zu Lehen der Aldobrandeschi.
Ihre Quellen zogen schon bald das Interesse zahlreicher herrschender Städte wie Siena und Orvieto auf sich, die sich mehrmals an ihrer Eroberung versuchten. Im Jahr 1555 ging sein Territorium in den Besitz der Signoria der Medici aus Florenz über und wurde 1737 schließlich Teil des Großherzogtums Toskana. Im Jahr 1865 erwarb Bernardino Ciacci aus Pitigliano die inzwischen vollkommen verfallenen Besitztümer von Saturnia und hauchte ihnen neues Leben ein. Es wurden umfassende Sanierungs- und Wiederaufbauarbeiten durchgeführt, die schon bald zur Realisierung eines neuen Thermalkomplexes führten. Heute gehört dieser Ort zu den Juwelen der Maremma, aus dessen Quelle eine große Menge schwefelhaltigen Wassers mit einer Temperatur von 37,5 °C sprudelt.
Sehenswürdigkeiten: Piazza Vittorio Veneto, der urbane Abschnitt der Via Clodia (180 v. Chr.) mit den Überresten des originalen römischen Pflasters, Porta Romana und die Überreste der etruskischen Stadtmauer, das antike Becken des Bagno Secco; Castello Ciacci; Via Aldobrandeschi.
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Pitigliano

Wie bei allen anderen Zentren des Tuffgebiets reichen auch die Wurzeln Pitiglianos bis ins Zeitalter der Etrusker zurück. So ist die Stadt von zahlreichen archäologischen Stätten umgeben, die aus dem 7. bis 2. Jahrhundert v. Chr. stammen.
Der Name scheint auf die Epoche der Romanisierung zurückzuführen zu sein und eine alte Legende bestätigt diese Vermutung: Sie erzählt von zwei römischen Verbannte, die – nachdem sie die Krone von der Statue von Jupiter Stator auf dem Kapitolsplatz in Rom gestohlen hatten – vom Heer verfolgt wurden und flohen. Angekommen in Etrurien fanden sie Schutz auf einem unwegsamen Tuffsporn, auf dem heute die Stadt thront. Die beiden Verbannten mit Namen Pitiglio und Ciliano beschlossen, an diesem Ort eine neue Stadt zu gründen und sie zu ihren Ehren „Pitigliano“ zu nennen. Pitigliano wurde so zu einer diskreten römischen Stadt, und daran sollte sich bis zum Fall des Römischen Reichs nichts ändern.
Im Mittelalter war sie eine der vielen Burgen der Familie Aldobrandeschi, aber mit der Hochzeit zwischen Anastasia Aldobrandeschi und Romano Orsini ging das gesamte Lehen in die Hände dieser römischen Adelsfamilie über.
Die Stadt erfuhr daraufhin eine beträchtliche Entwicklung und wurde zum wichtigsten Zentrum der Alta Maremma.
Darüber hinaus wurde sie im 16. Jahrhundert zum Zufluchtsort für viele Juden, die zur Flucht vor dem Kirchenstaat gezwungen waren. Diese gründeten eine große Gemeinschaft, die noch heute existiert und Pitigliano im Laufe der Jahrhunderte den Beinamen „Klein-Jerusalem“ einbrachte.
Eine Besichtigung Stadt beginnt man am besten an der Wallfahrtskirche Madonna delle Grazie: Von hier aus hat man einen sensationellen Blick auf den gesamten Ort und den darunterliegenden Tuffsporn. Beim anschließenden Spaziergang durch das Zentrum können die folgenden Sehenswürdigkeiten bewundert werden: die Festungsanlage; das Acquedotto Mediceo; der Palazzo Orsini; die Kathedrale; die Kirche San Rocco; das Viertel „Capisotto“, das jüdische Viertel mit der Synagoge.
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Sorano

Der Ortskern von Sorano, der sich auf der Spitze eines steilen Tuffhügels erhebt, ist von dem tiefen Tal des Flusses Lente umgeben, der seiner strategischen Position eine besondere Bedeutung verlieh. Die frühesten historischen Zeugnisse stammen aus dem etruskischen Zeitalter, wie die umliegenden archäologischen Stätten belegen. Die erste, bescheidene Stadt entwickelte sich nach der römischen Eroberung Etruriens (280 v. Chr.) weiter, aber erst im Mittelalter errichteten die Aldobrandeschi, die Herren von Sovana und der Maremma, hier ihre erste bedeutende Burg. Nach der Hochzeit mit der römischen Familie der Orsini wird die Stadt durch den Bau eines neuen und imposanten Militärkomplexes weiter gestärkt.
Heute beeindruckt Sorano mit einem historischen Ortskern, dessen Form praktisch unverändert geblieben ist.
Folgende Sehenswürdigkeiten sollten Sie sich nicht entgehen lassen: die Fortezza Orsini mit ihrer Festungsanlage, die zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert entstanden ist und deren faszinierenden unterirdischen Gänge ein seltenes, perfekt erhaltenes Werk militärischer Ingenieurskunst sind; die Kirche San Nicola (13. Jh.); der Palazzo Comitale (13.-14. Jh.); der Masso Leopoldino, ein befestigtes Tuffsteinplateau, das sich im Zentrum des Ortes erhebt und einen Blick auf das Lente-Tal bietet; das Stadttor Porta dei Merli; das jüdische Ghetto und schließlich, an der Straße nach Sovana, die Nekropole von San Rocco mit herrlichem Panoramablick auf den Ort.
sorano

 

Sovana

Unter den Hügelstädten im Landesinneren der Maremma ist Sovana sicherlich die bedeutendste. Die etruskische Stadt par excellence erhebt sich über einem Tuffsporn, der ihre Verteidigung seit der Antike gewährleistete. Ihre Position am mittleren Tal des Flusses Fiora bot einen sicheren Rückzugsort für etruskische Händler entlang der Handelsstraße, auf der sie das am Berg Amata geförderte Quecksilber ins Tal transportierten. Dieser Umstand verhalf Sovana zu einer beträchtlichen wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung, die bis heute die achtenswerten Felsengräber seiner riesigen Nekropole bezeugen.
Heute präsentiert sich der Ort als perfektes Modell mittelalterlicher Architektur in einem hervorragend erhaltenen Zustand.
Bei einem Spaziergang durch seine mit roten Backsteinen gepflasterten Straßen im sienesischen Stil hat man das Gefühl, einen Salon zu betreten, während die Monumente Ehrfurcht und Respekt für den Prunk vergangener Tage einflößen. Sehenswürdigkeiten: die Piazza del Pretorio, die zu den einhundert schönsten Plätzen Italiens gehört; die Kirche Santa Maria; der Palazzo dell’Archivio; der Palazzo Pretorio; die Kirche San Mamiliano, Sitz des neuen archäologischen Museums von Sovana; die berühmte Kathedrale, deren romanische architektonische Reinheit völlig unverändert erhalten ist und in deren Kapitelle biblischen Symbole gemeißelt sind.
Nach der Besichtigung der Stadt können Sie eine Pause in der etruskischen Nekropole von Sovana machen und die berühmten Felsengräber besichtigen.
Unter den zahlreichen Gräbern empfehlen wir besonders die Besichtigung der folgenden: das Grab der Ildebranda (3.-2. Jh. v. Chr.), das Grab der Demoni Alati (3.-2. Jh. v. Chr.), das Grab des Tifone (3.-2. Jh. v. Chr.), das Grab der Sirena (3.-2. Jh. v. Chr.). Schließlich sollte auch ein Spaziergang entlang der berühmten Vie Cave Etrusche nicht fehlen, dem mystischen Weg der etruskischen Höhlen, die im Felsen eingekeilt sind und zwischen zwei bis zu 25 Meter hohen Tuffwänden hindurchführen. Anders als man vermuten könnte, wurden sie von den Etruskern von Hand ausgehoben, und ihre hohen Wände sind reich an bedeutungs- und geheimnisvollen Symbolen wie dem Hakenkreuz, Symbolen zur Teufelsvertreibung und Inschriften in etruskischer Sprache, die ihre Verehrung von Mutter Erde zum Ausdruck bringen.
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Semproniano

Einer antiken Legende zufolge wurde Semproniano von Konsul T. Sempronio Gracco gegründet, der sich nach Gründung der Kolonie von Saturnia derart in den Hügel von Semproniano verliebte, dass er dort eine neue Stadt errichten wollte. Und diese Stadt erhielt seinen Namen.
Der Hügel von Semproniano wird von der imposanten mächtigen Rocca Aldobradesca dominiert, um die sich herum der mittelalterliche Ortskern an den steilen Hängen des Hügels entwickelt. Unter den verschiedenen Monumenten ist die Pfarrkirche, die den Heiligen Vincenzo und Anastasio gewidmet ist, besonders sehenswert.
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Das Meer des Argentario und die Küstenstädte

Der Monte Argentario ist ein überaus interessantes Küstengebiet im Herzen der toskanischen Maremma. Die Orte hier sind reich an Geschichte und kulturellen Traditionen und zugleich wichtige Elemente der lokalen Natur. Die erste Etappe der Reise durch das Argentario ist Orbetello, ein Ort mit etruskischen Wurzeln, der auch in der römischen Epoche von großer Bedeutung war.
Seine geografische Position, die auf der einen Seite durch die Lagune und auf der anderen Seite durch den Monte Argentario begrenzt ist, schützte den Ort auch vor Überfällen durch Piraten. Noch heute ist die antike urbane Struktur von Orbetello erhalten und man kann Überreste der etrusksichen Stadtmauer bewundern. Die Reise führt weiter nach Porto Ercole, wo die gewaltigen spanischen Festungen Forte Stella und Forte Filippo stehen, während der Ort von der mächtigen Burg dominiert wird. Anschließend erreichen wir Porto Santo Stefano mit seinen Häusern, die auf den zum Meer hin abfallenden Hügeln thronen und ein Bild erschaffen, indem sich Antike und Moderne mischen. Schließlich empfiehlt sich auch ein Abstecher nach Talamone, wo sich die imposante Burg bewundern lässt, die im Zusammenhang mit dem berühmten Zug der Tausend von Giuseppe Garibaldi in die italienische Geschichte eingegangen ist.
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Golf

Das Grün des Saturnia-Tals, die atemberaubende Landschaft und die fortschrittlichen Abschläge in allen Löchern machen Ihre Golfpartie hier zu einem unvergesslichen und wirklich exklusiven Erlebnis. Bei der Planung des Platzes wurde die Philosophie zugrunde gelegt, dass Wohlbefinden aus Vergnügen heraus entsteht: D

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Magica maremma

Die Maremma mit ihren unvergleichlichen Farben ist eine Landschaft, die sich im Süden der Toskana in einem historischen, archäologischen und natürlichen Kontext erstreckt, der ebenso wichtig wie unbekannt ist. In jeder Ecke dieser Region sind dank des Engagements der Einwohner noch die ursprünglichen Linien erhalten; Linien, die zu einer authentischen kulturellen Identität geworden sind und bis heute eine wahre Stärke darstellen.

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Die heilenden Eigenschaten des Quellwassers

Ein konstant 37,5° Celsius warmer Wasserschwall von fast 500 Litern pro Sekunde ermöglicht ein komplettes Austauschen des Wassers alle 4 Stunden, 6 mal am Tag.

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