Die Maremma
Die Maremma (Toskana)
Das Hotel Terme di Saturnia liegt in der Maremma, einem der beeindruckendsten Winkel im Herzen der Toskana, wo die Linien der Hügel den Horizont zeichnen, wo jeder Stein, jedes Blatt, jeder Baum eine dreitausendjährige Geschichte erzählt. Die Wege, die sich wie ein Netz über das Land legen, führen einen durch die unberührte Landschaft der toskanischen Maremma, zu den natürlichen Thermalkaskaden und ihren weißen Dämpfen und entlang den Spuren der Geschichte: beeindruckende etruskische Nekropolen (Totenstädte), römische Villen und geheimnisvolle mittelalterliche Burgen. Der Zauber der Maremma wird nicht zuletzt durch seine Traditionen in der Viehzucht bereichert: Die Butteri, höchst geschickte "Cowboys", gewannen einst einen Wettkampf im Zureiten von Jungpferden, zu dem sie 1911 Buffalo Bill herausgefordert hatten. Auf diesen Sieg sind die Viehzüchter der Maremma noch heute stolz und sie geben ihre Erfahrung vom Vater an den Sohn weitern.
Montemerano
Auf einem mit jahrhundertealten Olivenbäumen bedeckten Hügel gelegen, bietet die historische Altstadt ein typisches Beispiel für eine mittelalterliche Wohn- und Festungsanlage. Der höchste Teil der Stadt, die Burg, ist auch der älteste. Er wird überragt von einem quadratischen Wachturm, charakteristisch ist auch das Ensemble von kleinen Plätzen, Gassen und Häusern, die noch heute die Zeichen einstigen Glanzes tragen: Spuren von Fresken und Fassadenschmuck. In der Nähe eines der Tore in der Stadtmauer befindet sich die Kirche S. Giorgio, die, zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert wiederaufgebaut, in seinem Inneren kostbare Kunstwerke beherbergt.
Manciano
Die monumentale Burg, im 15. Jahrhundert von den Herren aus Siena erbaut, überragt den mittelalterlichen Ort. Das Herzstück dieses bäuerlichen Zentrums enthüllt seine Vergangenheit: Enge Gassen, mit elliptischem Verlauf und reich geschmückte Häuser. Das “Museum für Vor- und Frühgeschichte des Valle del Fiora” stellt Fundstücke aus der Umgebung aus.
Pitigliano
Pitigliano präsentiert sich dem Besucher wie aus einem Märchenbuch: es scheint aus den Tuffsteinfelsen zu wachsen und beeindruckt durch seine wilde Schönheit, die von grünen Tälern eingerahmt wird. Das mittelalterliches Aquädukt, die Kirchen und Häuser scheinen auf magische Art und Weise Teil der steil aufragenden Tuff-Felsen zu sein, die aus dem Tal der Flüsse Lente und Meleta jäh aufragen. Der Zauber von Pitigliano erschließt sich ganz, wenn man den alten Ort durchstreift, die engen, malerischen Gassen, die Grotten und etruskischen Gräber besichtigt, die heute als Keller genutzt werden, oder wenn man bis zum jüdischen Ghetto vordringt, das einst Pitigliano als "Klein-Jerusalem" berühmt gemacht hat. Dort sind heute die Synagoge, die an alten Texten reiche Bibliothek, der Friedhof und die Bäckerei in Betrieb, wo koscheres Brot gebacken wird.
Sorano
Einst eine etruskische Siedlung, steht dort heute eine hohe Festung, die durch die Einflüsse der Zeit fast wie ein natürlicher Felsen aussieht, umgürtet von mächtigen Mauern, die dazu beitrugen, die Burg zu einem der sichersten Plätze in der Graftschaft Pitigliano zu machen. Alles wird von der beeindruckenden Festung dort oben beherrscht, eines der wertvollsten Beispiele militärischer Architektur der italienischen Renaissance. Einen Besuch wert sind auf jeden Fall der Palazzo Comitale der Orsini und die ausgedehnte etruskische Nekropole.
Sovana
Die Stadt war ein bedeutendes Zentrum in etruskischer Zeit und blieb es bis zum 12. Jahrhundert. Ab den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts haben ausgedehnte Renovierungsarbeiten, die diesem Ort eigene Faszination wiedergeschenkt. Ein wahres architektonisches Schmuckstück ist der im 9. Jahrhundert erbaute und im 11. und 12. Jahrhundert erweiterte Dom.
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