Die Geschichte des Thermalbads


Der Mythos erzählt, dass sich Gott Saturn, Herrscher über die Landwirtschaft, die Ernten und den Überfluss, einst über die Menschen erzürnte, die in ständigem Krieg untereinander lagen. So schleuderte er einen Blitz auf die Erde, der einen Vulkankrater traf, aus dem daraufhin ein Fluss warmes und schwefelhaltiges Wassers hervorquoll, das sich über Hügel und Täler, Wiesen und Wälder ergoss und Mensch wie Tier mit seiner Wärme umhüllte. Durch dieses Wasser wurde die Menschheit friedlicher und dadurch die goldene Ära Saturns einläutete, eine strahlende Ära, erleuchtet durch die Schönheit der Frauen und der Schaffenskraft der Männer, die anstatt gegeneinander Krieg zu führen, sich der Landwirtschaft, der Jagd und der Liebe widmeten. Schauplatz dieser Legende ist das Herzstück der toskanischen Maremma, Saturnia, wo immer noch 500 Liter Wasser pro Sekunde mit einer Temperatur von 37°C aus dem Boden quellen.

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Von der Legende zur Geschichte. Man weiß, dass Saturnia schon vor und zu den Zeiten der Etrusker existierte und hier den Namen Aurinia trug. Es unterlag damals dem Stadtstaat von Vulci, ein bedeutendes etruskisches Zentrum an der Küste. Im Jahre 280 vor Christus wurde es von den Römern eingenommen, die den Namen des Ortes dem Gott Saturn widmeten, der Name, den es noch heute trägt. Nicht allzu weit von Rom und dem Meer entfernt und längs der wichtigen Handelsstraße Via Claudia gelegen, wurde Saturnia zu einer Etappe für erschöpfte Reisende, oder Kurort für die römischen Patrizier-Familien. Die Spuren der Vergangenheit befinden sich innerhalb des Mauerrings, der im 4. bis 3. Jahrhundert v. Chr. erbaut wurde: Die Porta Romana (das römische Stadttor) und in der Nähe der Pfarrkirche ist noch heute das antike quadratische Thermalbad zu sehen, das von den Römern hier erbaut worden war.
Die römisch katholische Kirche und das Mittelalter beendeten die von der Römern gepflegte Thermal-Kultur, denn sie betrachteten diese öffentlichen Badeorte als Pfuhl von Sünde und Sittenverfall. Aus der Asche des Mittelalters erblühte jedoch in Italien erneut die Leidenschaft für die thermalen Kuren und auch Terme di Saturnia wurde zu einem heiß umkämpften Ziel der feudalen Lokalfürsten, der Aldobrandeschi von Santa Fiora und denen von Sovana. Nachdem es abwechselnd von den einen oder den anderen Familie beherrscht wurde, kam es im Jahre 1454 zu einer endgültigen Wendung: die Thermen wurden, innerhalb einer umfassenden Bodenreform, komplett renoviert und erlangten neuen Glanz durch die Zuwanderung von Siedlern aus dem Norden Italiens. Diese beantragten und erhielten die Erlaubnis, das Thermalwasser der “Bagni Saturnia” zu nutzen.
Die Terme di Saturnia erfreuten sich großer Beliebtheit unter dem Großherzog Cosimo II der Medici und wurden bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts zur Vorbeugung von Hautkrankheiten genutzt. Aber erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts hat sich die noch heute erkennbare Anlage entwickelt: ein großer und vielbesuchter Badekomplex, das am Anfang des 20. Jahrhunderts durch ein elegantes Thermenhotel ergänzt wurde. Im Jahre 1920 erstellte die Universität von Pisa die ersten modernen chemischen Wasseranalysen, die 1947 vom chemischen Institut der Universität von Rom fortgesetzt wurden. Das Thermalwasser Saturnias wurde in ganz Italien bekannt und 1978 wird von der Region Toskana, die Genehmigung zur ganzjährlichen Nutzung, als Thermalbad mit Fango- und Balneotherapie, erteilt.
 

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Das Grün des Saturnia-Tals, die atemberaubende Landschaft und die fortschrittlichen Abschläge in allen Löchern machen Ihre Golfpartie hier zu einem unvergesslichen und wirklich exklusiven Erlebnis. Bei der Planung des Platzes wurde die Philosophie zugrunde gelegt, dass Wohlbefinden aus Vergnügen heraus entsteht: D

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